Kontakt
Gesucht, geprüft, gemacht. Fachleute im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis
Eidg. dipl. Experten in Rechungslegung und Controlling
Verein für die höheren Prüfungen in Rechnungswesen und Controlling Kaufmännischer Verband VEB

 

Sie sind überall zu finden, die Spezialisten in Rechnungswesen und Controlling – in allen Branchen, Wirtschaftssektoren, in jeder Art und Grösse von Organisation. Ohne sie geht es nicht. Entsprechend gesucht sind die besten Leute, die der Beruf hervorbringen kann: geprüfte Fachleute und Experten. Ihre Entwicklungskurve zeigt steil aufwärts, und damit auch ihre Aufstiegschancen. Lesen Sie spannende Storys von Fachleuten und Experten. Sie erzählen exemplarisch von ihren Karrieren – ob als Frau oder Mann, mit Fachausweis oder Diplom. Etwas ist allen gemein: Sie sind mit Stolz und Freude im Beruf unterwegs.

Storys

von erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen

Weitere Stories

Melanie Pfranger

Spitzenleistung trotz Prüfungsangst:
«And the winner is … Melanie Pfranger»
Erschienen Oktober 2016

Alice Kalbermatter

Kinder und Karriere:
«Wenn alle am gleichen Strick ziehen»

Erschienen April 2016

Gesucht, geprüft, gemacht. Fachleute im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis
Eidg. dipl. Experten in Rechungslegung und Controlling
Verein für die höheren Prüfungen in Rechnungswesen und Controlling Kaufmännischer Verband VEB

Argumente
Vieles spricht für eine Weiterbildung im Rechnungswesen und Controlling.

Ob mit einem Fachausweis oder gar einem Diplom, der Wert am Arbeitsmarkt steigt markant. Qualifizierte Fachleute sind in der Praxis gesucht: Nicht nur die Höhe des Gehalts nimmt zu, sondern auch die Verantwortung in einem breiteren Tätigkeitsfeld. Mit dem Bestehen der Prüfung wird Know-how qualifiziert. Absolventen beweisen damit Durchhaltewillen, lernen ihre Stärken kennen, erproben ihre Leistungsfähigkeit. Sie erhalten neue Impulse für ihre Arbeit, tauschen sich aus und erweitern ihr Netzwerk.

Sandra Fickel, Geschäftsführerin examen.ch

«Die Teilnehmenden sollen an den Prüfungen einen Rahmen vorfinden, in dem sie zeigen können, was sie können. Wir von der Prüfungsorganisation sorgen dabei für den reibungslosen Ablauf. Eine eidgenössische Prüfung schafft gleiche, faire, anspruchsvolle Bedingungen für alle – unabhängig von den Bildungsanbietern. Wer lehrt, prüft in der Berufsbildung eben explizit nicht. Deshalb sind der Fachausweis und das Diplom echte Leistungsausweise, auf die man stolz sein kann. Nicht jeder schafft das. Wer es schafft, hat aber die Gewissheit, dass sein Titel im Arbeitsmarkt zählt.»

Sandra Fickel, Geschäftsführerin examen.ch

Prof. Dr. Dieter Pfaff, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre der Universität Zürich, Vizepräsident veb.ch, Mitglied Prüfungskommission

«Was das Diplom auszeichnet: Es ist diese Kombination von theoretischer Fundierung, Praxis und Bedarfsgerechtigkeit, also dem, was die Arbeitgeber wollen und brauchen. Kombiniert mit der eidgenössischen Prüfung, macht dies den Abschluss einzigartig – für den gesamten deutschsprachigen Raum. Die Absolventen erleben, was sie lernen. Sie können das, was sie in den Lehrgängen erfahren, immer gleich in Relation setzen zu den Anforderungen der geschäftlichen Realität. Da findet ein Transfer statt, eine Integration von Wissen, wie sie nur in der dualen Bildung möglich ist.»

Prof. Dr. Dieter Pfaff, Ordinarius für Betriebswirtschaftslehre der Universität Zürich, Vizepräsident veb.ch, Mitglied Prüfungskommission

Herbert Mattle, Präsident veb.ch, Präsident Prüfungsverein für die höheren Fachprüfungen in Finanz- und Rechnungswesen

«Unsere Absolventinnen und Absolventen haben sich berufsbegleitend einer komplexen mehrtägigen externen Prüfung unter eidgenössischer Aufsicht gestellt. Über Jahre hinweg haben sie grossen Durchhaltewillen bewiesen und sind bestens gerüstet für die Praxis und können ihr Wissen direkt im Arbeitsalltag einsetzen. Dank der Weiterbildung mit hohem Praxisbezug und Anerkennung in Wirtschaft und Verwaltung eröffnen sich viele neue Karrieremöglichkeiten. Hinter den etablierten Prüfungen steht seit 1936 veb.ch, der grösste Schweizer Verband für Rechnungslegung, Controlling und Rechnungswesen – ein starker Partner, der sich für seinen Berufsstand einsetzt und die Prüfungen immer wieder den neuen Herausforderungen anpasst.»

Herbert Mattle, Präsident veb.ch, Präsident Prüfungsverein für die höheren Fachprüfungen in Finanz- und Rechnungswesen

Dorothea Tiefenauer, Leiterin Marketing/Kommunikation Kaufmännischer Verband Schweiz

«Es gehört zur Grundhaltung des Kaufmännischen Verbands, dass er sich für das duale Bildungssystem stark macht. Grund- und Weiterbildungen sollen die Wertschätzung erhalten, die sie aufgrund ihrer Bedeutung für die Praxis verdienen. Mit einer Lehre ist eine Basis gelegt, die alle Möglichkeiten schafft, um danach weiterzugehen. Fast alle Lehrabgänger steigen in weiterführende Ausbildungen ein. Wir klären internationale Unternehmen über dieses System auf, wir gestalten die Rahmenbedingungen für den kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Bildungsbereich mit.»

Dorothea Tiefenauer, Leiterin Marketing/Kommunikation Kaufmännischer Verband Schweiz

Thomas Ernst, Präsident Prüfungskommission, Vorstandsmitglied veb.ch

«Prüfungsstoff ist Stoff für die Praxis. Unsere Prüfungsexperten sind an vorderster Front und kennen die neusten Anforderungen. In Fachkommissionen aus allen drei Sprachregionen wird ein reger Austausch gepflegt – ganz schweizerisch! Sie garantieren, dass Wissen von heute Praxis von morgen wird. Wer die Prüfung meistert, weiss in der Praxis Bescheid. Wir von der Prüfungskommission stellen sicher, dass auch die Wegleitungen aktuell sind. In Zukunft möchten wir diese so verfassen, dass eine automatische jährliche Anpassung möglich ist. So sind wir mehr als à jour.»

Thomas Ernst, Präsident Prüfungskommission, Vorstandsmitglied veb.ch

Gesucht, geprüft, gemacht. Fachleute im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis
Eidg. dipl. Experten in Rechungslegung und Controlling
Verein für die höheren Prüfungen in Rechnungswesen und Controlling Kaufmännischer Verband VEB

Aus der Prüfungsküche

Alle Informationen zu Terminen, Anmeldungen, Prüfungen, Checklisten etc. finden Sie unter:


Checkliste
Fit für eine Weiterbildung?
Welche Schule passt?

Sie interessieren sich für eine Weiterbildung im Rechnungswesen und Controlling? Wie aber sollen Sie konkret vorgehen, damit Sie den richtigen Anbieter auf Stufe eidg. Fachausweis oder eidg. Diplom finden? Wir schlagen Ihnen folgende drei Schritte für die Evaluation vor:

 

1. Schritt: Persönliche Fragen beantworten

Wo stehe ich beruflich? Welche Ziele habe ich mir beruflich gesetzt?

Welche Art von Weiterbildung ist mir wichtig? Geht es ausschliesslich um den Wissensrucksack oder auch um einen Abschluss mit (Berufs-)Titel?

Werde ich von meinem Arbeitgeber in Bezug auf Weiterbildung unterstützt? Finanziell und/oder zeitlich? Sind damit Verpflichtungen gegenüber dem Arbeitgeber verbunden? Welche Kursdauer, Wochentage, Uhrzeiten und Wege lassen sich mit meiner Arbeitszeit und meinen familiären Verpflichtungen vereinbaren?

Auf wie viel Freizeit würde ich zu Gunsten von Weiterbildung und Prüfungsvorbereitung verzichten?

 

2. Schritt: Wahl der geeigneten Schule (Recherche)

Bereitet die Ausbildung auf einen schweizerisch anerkannten Abschluss vor?

Wie sind die Erfolgsquoten der Schule bei eidgenössischen Prüfungen?

Wie ist das Image, die Bekanntheit der Schule?

Ist die Schule als Bildungsinstitut zertifiziert?

Wie gut sind die Dozierenden qualifiziert?

Seit wann gibt es die ins Auge gefasste Weiterbildung an dieser Schule?

Erfülle ich die Aufnahmevoraussetzungen für den Lehrgang und die Zulassung zu den eidg. Prüfungen?

Wo findet der Unterricht statt (Erreichbarkeit, ÖV/Parkplätze etc.)?

Wie wird unterrichtet – Ausbildungsmethodik? Welche Ausbildungsteile neben Präsenzunterricht sind vorgesehen?

Wie gross sind die Klassen? Gibt es bei der beruflichen Herkunft der Teilnehmenden Schwerpunkte (Grossunternehmen, KMU, öffentliche Verwaltung, Non Profit Bereich)?

Welche Lehrmittel werden eingesetzt?

Wie sind die Preise und Konditionen? Ist Ratenzahlung möglich? Welche Zusatzkosten sind zu erwarten? Vertragliche Verpflichtungen (Möglichkeit zum Ausstieg)?

Wie lange dauert die Ausbildung (Anzahl Semester)?

Wird die Schule von ehemaligen Teilnehmenden empfohlen?

Finden Zwischenprüfungen statt, die besprochen werden?

Ist der Erwerb eines schulinternen Zertifikats möglich und im Preis inbegriffen?

Wie gross ist der zeitliche Aufwand punkto Präsenz und Selbststudium?

Sind die Kursinhalte mit den Lernzielen transparent deklariert?

 

3. Schritt: Persönlicher Eindruck der gewählten Schule

Kann ich eine Infoveranstaltung besuchen? Welche Eindrücke vermittelt mir dieser Anlass?

Kann ich mich persönlich beraten lassen? Welche Eindrücke vermittelt mir dieses Gespräch?

Kann ich die Räumlichkeiten besichtigen und deren Infrastruktur prüfen? Welche Eindrücke vermittelt mir dieser Augenschein?

Kann ich eine Probelektion absolvieren? Welche Eindrücke vermittelt mir dieser Einblick?

 

«Wir müssen in Bildung investieren,
das ist unser Rohstoff»
Interview mit Rémy Hübschi

Rémy Hübschi im Interiew

Rémy Hübschi leitet die Abteilung höhere Berufsbildung des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI). Damit ist er eine der wichtigsten Personen in der Schweiz, wenn es um die Positionierung der Berufsabschlüsse in der Bildungslandschaft und im Arbeitsmarkt geht. Im Interview äussert er sich unter anderem zur sehr hohen Einstufung im Nationalen Qualifikationsrahmen Berufsbildung (NQR) der Berufsabschlüsse im Finanz- und Rechnungswesen.

Was bedeutet Bildung für Sie?

Ich habe eine starke bildungsökonomische Brille auf. Bildung ist für mich das Wichtigste, das es gibt. Wir müssen in unsere Ausbildung investieren, es ist unser wertvollster Rohstoff.

Wohin entwickelt sich die Höhere Berufsbildung?    

Die Höhere Berufsbildung ist heute auf Tertiärstufe klar positioniert. Sie befindet sich jedoch, insbesondere in gewissen Branchen, in Konkurrenz zu den Angeboten der Hochschulen. Wichtig für uns ist, dass die Steuerung durch ausgewiesene Anforderungen im Arbeitsmarkt erfolgt. Die duale und praxisorientierte Ausbildung ist für uns ein sehr wichtiger Pfeiler in unserer Aus- und Weiterbildung.

Die beiden Berufstitel im Rechnungswesen und Controlling wurden im letzten Jahr durch den Nationalen Qualitätsrahmen (NQR) eingestuft. Seit wann gibt es diese Einstufung?

Die Verordnung ist im Oktober 2014 in Kraft getreten. 2015 haben wir mit den Einstufungen der Fachausweise und Diplome begonnen. Wir sind per Mitte Jahr bei circa 220 Einstufungen, insgesamt gibt es in der Schweiz aber rund 700 solcher Abschlüsse. Unser Ziel ist es, alle einzustufen.

Die beiden Berufstitel im Rechnungswesen und Controlling wurden im letzten Jahr durch den Nationalen Qualitätsrahmen (NQR) eingestuft. Seit wann gibt es diese Einstufung?    

Die Verordnung ist im Oktober 2014 in Kraft getreten. 2015 haben wir mit den Einstufungen der Fachausweise und Diplome begonnen. Wir sind per Mitte Jahr bei circa 220 Einstufungen, insgesamt gibt es in der Schweiz aber rund 700 solcher Abschlüsse. Unser Ziel ist es, alle einzustufen.

Unser Fachausweis ist auf Stufe 6 und unser Diplom auf die höchstmögliche Stufe 8 eingestuft worden. Hat das Reaktionen ausgelöst?    

Ja, das hat es, wir haben auch damit gerechnet. Diese hohe Einstufung hat andere Verbände motiviert, ihre Abschlüsse auch so hoch eingestuft zu bekommen. Für uns ist es sehr wichtig, dass wir zeigen können, dass die höhere Berufsbildung die ganze Skala der verschiedenen Kompetenz-Niveaus abdeckt – von der Lehre bis hin zur Fachspezialisierung. Deshalb ist es wichtig, dass mit dem Titel eidg. dipl. Experten in Rechnungslegung und Controlling die Einstufung 8 erreicht wurde.    

Wie weit wird der NQR von der Wirtschaft aktuell wahrgenommen?    

Zur Zeit sind die Einstufungen in vollem Gange. In einem nächsten Schritt wird es eine Evaluation geben, denn wir wollen wissen, was der Diplomzusatz bewirkt und welche Signale er auslöst. Für die Evaluation braucht es aber noch eine stärkere Verbreitung.    

Inwiefern fördert der NQR die Durchlässigkeit im Vergleich zur Hochschulbildung?    

Der NQR ist nicht gemacht für die Durchlässigkeit, das ist nicht sein primäres Ziel. Er soll die Transparenz im Ausbildungsniveau herstellen. Ein Fachausweis mit der Einstufung 6 kann nicht einfach mit dem Bachelor-Abschluss verglichen werden. Das ist ein falscher Ansatz.

Ein weiteres wichtiges Thema beschäftigt aktuell Ihre Abteilung: die Subjektfinanzierung. Weshalb gibt es ein neues Finanzierungsmodell?    

Hierbei geht es um die gerechte Bildungsfinanzierung auf der Tertiärstufe. Seit Jahrzehnten steht die Forderung im Raum, dass nicht nur der akademische Weg vom Bund finanziell unterstützt wird, sondern auch der berufsbegleitende Weg. Wir müssen eine transparente Finanzierung haben, die dem einzelnen Kandidaten zugutekommt. Das heisst, dass Kandidaten, die eine Schule zur Vorbereitung eines eidgenössischen Fachausweises oder Diploms besuchen, direkte staatliche Beiträge erhalten. Aber nur wenn die Schule nicht vom Kanton unterstützt wird.    

Ab wann gilt die neue Finanzierung?    

Wir sind auf Kurs. Am 1.1.2018 soll die Verordnung in Kraft treten. Die grosse Herausforderung ist nun die Umsetzung im operativen Bereich. Das ist ein anspruchsvolles Projekt. Tritt die Verordnung in Kraft, wird das Geld rückwirkend an die Kandidaten zurückerstattet, die am 1.1.2017 mit einem vorbereitenden Kurs begonnen haben. Ein besonderes Augenmerk schenken wir der Kommunikation, damit die Kandidaten wissen, wie sie zu der finanziellen Unterstützung kommen.    

Aktuell ist die Digitalisierung in aller Munde. Was passiert mit den weniger gut qualifizierten Personen?    

Berufsbilder und ihre Anforderungen werden sich wandeln, gewisse eher repetitive Tätigkeiten werden über- flüssig. Wenn wir aber unsere Geschichte anschauen, hat auch das Aufkommen von Maschinen den gleichen Effekt ausgelöst. Es ist wichtig, dass wir für gering qualifizierte Personen Gefässe schaffen, um diese aufzufangen. Damit sie Grundkompetenzen vermittelt bekommen und die Möglichkeit haben, bei Bedarf in andere Branchen zu wechseln. Ich bin überzeugt, dass es einerseits weiterhin Tätigkeitsfelder geben wird, wo die Digitalisierung nicht zu Verdrängungseffekten führen wird. Andererseits eröffnet die Digitalisierung aber auch neue Chancen. Unser Bildungssystem mit seiner Durchlässigkeit und flexiblen Anschlussmöglichkeiten ist grundsätzlich gut aufgestellt. Das SBFI ist daran, zu prüfen, wo wir noch Handlungsbedarf haben, und wird dem Bundesrat diesen Sommer einen Bericht unterbreiten.    

Gekürzte Interview-Fassung aus dem veb.ch-Fachmagazin «rechnungswesen & controlling» Nr. 1/2017

Gesucht, geprüft, gemacht. Fachleute im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis
Eidg. dipl. Experten in Rechungslegung und Controlling
Verein für die höheren Prüfungen in Rechnungswesen und Controlling Kaufmännischer Verband VEB

Newsletter-Anmeldung

News April '17

Vom Spitzensport zum Rechnungswesen

Externe Seite: Newsletter April
Kontakt Verein für die höheren Prüfungen in Rechnungswesen und Controlling
c/o examen.ch AG
Hans-Huber-Strasse 4 Postfach 1853 8027 Zürich Telefon +41 44 283 45 46 zahlenmeister.ch examen.ch/rc
TwitterFolgen Sie uns
Wir sind für Sie da und nehmen Ihre Frage, Anregung, Mitteilung gerne entgegen.